Eine Vorsatzschale ist eine Trockenbau-Verkleidung, die vor eine bestehende Wand gesetzt wird – mit einem Abstand, der einen Hohlraum schafft. Sie wird nicht als raumteilende Wand, sondern zur Verbesserung oder Verkleidung einer vorhandenen Wand eingesetzt.
Wofür man sie nutzt
- Schallschutz: Eine entkoppelte, gedämmte Vorsatzschale verbessert hellhörige Wände spürbar.
- Wärmedämmung: Innendämmung an Außenwänden, wo außen nicht gedämmt werden kann.
- Leitungen verstecken: Der Hohlraum nimmt Rohre, Kabel und Installationen auf – etwa bei der Sanierung.
- Untergrund begradigen: Eine krumme, alte Wand bekommt eine ebene, neue Oberfläche.
Freistehend oder direkt montiert
Vorsatzschalen gibt es als freistehendes Ständerwerk (beste Entkopplung, maximaler Schallschutz) oder direkt an die Wand montiert (platzsparend). Für guten Schallschutz ist die Entkopplung entscheidend – jeder starre Kontakt zur alten Wand bildet eine Schallbrücke.
Aus unserer Praxis
Gerade in Altbauten im Saarland ist die gedämmte Vorsatzschale unser häufigstes Mittel gegen hellhörige Wände und gegen kalte Außenwände. Wir beraten, welche Variante im konkreten Fall den besten Effekt bringt, ohne unnötig Raum zu kosten.
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