Die Gipskartonplatte (oft „Rigips“ nach einem Markennamen genannt) ist die Standard-Beplankung im Trockenbau: ein Gipskern, beidseitig mit fest verbundenem Karton ummantelt. Sie ist leicht, maßhaltig, leicht zu schneiden und bildet eine glatte Oberfläche, die sich verspachteln, tapezieren oder streichen lässt.
Die wichtigsten Plattentypen
- GKB (Standard): für normale, trockene Innenräume.
- GKBI (imprägniert, grün): feuchtigkeitsresistent – für Bad, Küche und feuchtere Räume.
- GKF (Feuerschutz, rot): mit Glasfasern im Kern, für den Brandschutz.
- Spezialplatten: imprägniert + feuerfest kombiniert, Hochlochplatten für mehr Stabilität, Akustikplatten u. a.
Gipskarton oder Gipsfaser?
Neben der Gipskartonplatte gibt es die Gipsfaserplatte, die ohne Karton aus Gips und Zellulosefasern besteht – sie ist stabiler und belastbarer, aber teurer und schwerer zu bearbeiten. Welche Platte sinnvoll ist, hängt von Raum, Belastung und Anforderung ab.
Aus unserer Praxis
Wir wählen die Platte passend zum Einsatzort – im Bad selbstverständlich imprägniert, an Brandschutzwänden die geprüfte Feuerschutzplatte. Stöße und Schraubenköpfe werden anschließend in der passenden Spachtelqualität verspachtelt, damit die Wand wirklich glatt wird.
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