Die Entkernung ist der Rückbau eines Gebäudes bis auf seine tragende Struktur – also auf Außenwände, tragende Innenwände, Decken und das Dachtragwerk. Alles Nichttragende wird entfernt: Trennwände, Estrich, Putz, Bodenbeläge, Sanitär- und Elektroinstallation, abgehängte Decken.
Wann man entkernt
Eine Entkernung steht meist am Anfang einer umfassenden Sanierung oder Umnutzung. Sie schafft einen klaren, leeren Rohzustand, auf dem ein neuer Grundriss und eine zeitgemäße Haustechnik aufgebaut werden können – ohne Rücksicht auf die alte Aufteilung. Gerade in Altbauten ist die Entkernung oft der ehrlichste Weg zu einem dauerhaft guten Ergebnis.
Worauf es ankommt
- Statik beachten: Es darf nur entfernt werden, was nicht trägt. Was tragend ist, klärt im Zweifel ein Tragwerksplaner.
- Schadstoffe prüfen: In älteren Gebäuden können Asbest, alte Mineralfasern oder belastete Materialien stecken – dann ist eine Schadstoffsanierung vorzuschalten.
- Sortenreiner Rückbau: getrennte Entsorgung spart Kosten und ist umweltgerecht.
Aus unserer Praxis
Wir entkernen kontrolliert und sauber – mit Blick auf die Statik und auf die fachgerechte, getrennte Entsorgung. Weil wir auch Abriss und Entsorgung anbieten, läuft die Entkernung als ein durchgängiger Schritt, an dessen Ende ein sauberer Rohzustand für den Neuaufbau steht.
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