Schlagregendichtheit beschreibt den Widerstand eines Bauteils oder eines Fensteranschlusses gegen von Wind getriebenen Regen, der mit Druck gegen die Fassade gepresst wird. Sie ist eine der wichtigsten Anforderungen an die äußere Ebene eines Fenstereinbaus.
Warum normaler Regen nicht der Maßstab ist
Senkrecht fallender Regen ist harmlos. Kritisch wird es bei Schlagregen: Wind drückt das Wasser mit Druck in jede Fuge und Ritze. Genau hier versagen mangelhafte Fensteranschlüsse – Wasser läuft hinter die Fensterbank oder in die Anschlussfuge und verursacht Feuchteschäden in der Wand.
Wie man Schlagregendichtheit erreicht
- Eine fachgerechte äußere Abdichtung der Anschlussfuge (schlagregendicht, aber diffusionsoffen).
- Ein korrekt ausgebildeter, dichter Fensterbankanschluss mit seitlichen Aufkantungen.
- Die richtige Ausführung nach dem RAL-Montageprinzip.
Aus unserer Praxis
Beim Fenstereinbau achten wir besonders auf die äußere, schlagregendichte Ebene und den Fensterbankanschluss – die Stellen, an denen bei Wind und Wetter sonst Wasser eindringt. Dichter Einbau heißt für uns: auch bei Sturm und Starkregen bleibt die Wand trocken.
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