Glossar · Montage von Baufertigteilen

Anschlussfuge

Fuge zwischen Bauelement und Wand.

Die Anschlussfuge ist der Spalt zwischen einem eingebauten Bauelement – etwa einem Fenster oder einer Tür – und der umgebenden Wand (der Laibung). So klein sie wirkt: An dieser Fuge entscheidet sich, ob der Einbau dicht, warm und dauerhaft ist.

Warum es die Fuge überhaupt gibt

Ein Fenster lässt sich nicht millimetergenau einpassen und muss sich zudem bewegen können (Ausdehnung bei Wärme). Deshalb bleibt rundum ein definierter Spalt – die Anschlussfuge. Sie muss so abgedichtet werden, dass weder Wärme noch Schall noch Schlagregen hindurchkommen, die Feuchtigkeit aus der Fuge aber nach außen entweichen kann.

Die drei Anforderungen

  • Innen luftdicht – keine warme, feuchte Raumluft in die Fuge.
  • Mitte gedämmt – Wärme- und Schallschutz.
  • Außen schlagregendicht und diffusionsoffen.

Aus unserer Praxis

Wir dichten die Anschlussfuge nach dem bewährten Drei-Ebenen-Prinzip ab – nicht einfach „voll Schaum“. Genau hier liegt der Unterschied zwischen einem Fenster, das jahrelang dicht bleibt, und einer Laibung, in der nach zwei Wintern Schimmel sitzt.

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