Luftdichtheit bezeichnet die Dichtheit der inneren Anschlussebene eines Fensters oder einer Tür – sie verhindert, dass warme, feuchte Raumluft durch die Anschlussfuge nach außen strömt. Sie ist der innere Teil des Drei-Ebenen-Prinzips der RAL-Montage und entscheidend gegen Bauschäden.
Warum die Luftdichtheit so wichtig ist
Strömt warme Innenluft in die kühle Anschlussfuge, kühlt sie ab und der enthaltene Wasserdampf kondensiert – die Fuge wird nass, es drohen Schimmel und Bauschäden. Die luftdichte innere Ebene unterbindet diesen Luftstrom. Zugleich verhindert sie Zugluft und unnötige Wärmeverluste.
Wie sie hergestellt wird
- Innen umlaufende Dichtbänder oder Folien, sauber verklebt.
- Der Grundsatz „innen dichter als außen“: innen luftdicht, außen diffusionsoffen, damit Feuchtigkeit nur nach außen entweichen kann.
Bei energetisch sanierten, luftdichten Gebäuden gehört zudem ein durchdachtes Lüftungskonzept dazu, damit Feuchte aus dem Raum abgeführt wird.
Aus unserer Praxis
Wir führen die innere Anschlussebene konsequent luftdicht aus – mit sauber verklebten Bändern statt bloßem Bauschaum. So bleibt die Fuge trocken, die Laibung schimmelfrei und die Heizwärme im Raum.
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