Glossar · Stuckateur & Verputzen

Ober- und Unterputz

Zweilagiger Putzaufbau.

Ober- und Unterputz bezeichnen den zweilagigen Aufbau einer Putzfläche: Der Unterputz ist die tragende, ausgleichende Schicht direkt auf dem Untergrund, der Oberputz die sichtbare, gestaltende Deckschicht darüber. Jede Lage hat ihre eigene Aufgabe.

Die Aufgabenteilung

  • Unterputz: gleicht Unebenheiten aus, schafft eine ebene, tragfähige Basis und nimmt – bei Bedarf mit Armierungsgewebe – Spannungen auf.
  • Oberputz: bestimmt die sichtbare Oberfläche – glatt, gefilzt oder als Strukturputz – und schützt den Unterputz.

Warum zwei Lagen?

Eine einzige Lage müsste gleichzeitig ausgleichen und schön aussehen – ein Kompromiss. Der zweilagige Aufbau trennt diese Aufgaben: Der Unterputz sorgt für Ebenheit und Halt, der Oberputz für Optik und Schutz. Das ergibt eine ebenere, dauerhaftere und schönere Fläche, vor allem an der Fassade.

Aus unserer Praxis

Wir bauen Putzflächen dort zweilagig auf, wo es auf Ebenheit und Haltbarkeit ankommt – etwa an der Fassade und auf unebenen Untergründen. Den Oberputz führen wir in der gewünschten Optik aus, ob glatt gefilzt oder als Strukturputz.

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