Die Zarge ist der Rahmen, in den ein Türblatt eingehängt wird – das Bauteil, das die Tür im Wandausschnitt fasst, das Türblatt trägt und den Übergang zur Wand sauber einfasst. Erst die Zarge macht aus einer Wandöffnung eine fertige Tür.
Die wichtigsten Bauarten
- Umfassungszarge (Holz/Holzwerkstoff): Der häufigste Typ im Innenausbau – umfasst die Wandkante von beiden Seiten und gleicht die Wandstärke aus.
- Stahlzarge: robust und oft im Bau (Keller, Technikräume, öffentliche Bereiche) – meist schon mit dem Rohbau eingebaut.
- Blockzarge: die schmale Variante als Vollholzrahmen.
Worauf es beim Einbau ankommt
Eine Zarge muss exakt im Lot und im Wasser stehen – sonst schließt die Tür nicht sauber, klemmt oder fällt von selbst auf bzw. zu. Die Wandstärke muss zur Zarge passen, gerade in der Sanierung, wo Wände vom Normmaß abweichen.
Aus unserer Praxis
Wir bauen Zargen exakt lot- und fluchtgerecht ein – vom einzelnen Türaustausch bis zur kompletten Ausstattung. In der Sanierung passen wir Zargen an geänderte Wandstärken an, sodass die Tür danach sauber und dauerhaft schließt.
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