Die Untersparrendämmung ist eine Dämmschicht, die unterhalb der Dachsparren angebracht wird – zusätzlich zur Dämmung zwischen den Sparren (Zwischensparrendämmung). Sie wird beim Dachausbau eingesetzt, um die Dämmwirkung zu erhöhen und eine bauphysikalisch wichtige Funktion zu erfüllen.
Wofür sie gut ist
- Mehr Dämmleistung: Sie ergänzt die Zwischensparrendämmung, wenn deren Dicke (durch die Sparrenhöhe begrenzt) allein nicht reicht.
- Wärmebrücken reduzieren: Die Holzsparren selbst dämmen schlechter als die Dämmung dazwischen. Eine durchgehende Untersparrendämmung überdeckt die Sparren und entschärft diese Wärmebrücken.
- Platz für die Installation: In der Ebene unter der Dampfbremse lassen sich Leitungen führen, ohne die luftdichte Schicht zu durchstoßen.
Der Aufbau
Typisch ist die Reihenfolge: Zwischensparrendämmung, Dampfbremse (luftdicht verklebt), darunter eine Lattung mit Untersparrendämmung und schließlich die Beplankung mit Gipsplatten. Die Installationsebene unter der Dampfbremse schützt deren Dichtheit.
Aus unserer Praxis
Beim Dachausbau planen wir die Untersparrendämmung mit Installationsebene mit ein – das verbessert den Dämmwert spürbar und hält die Dampfbremse unverletzt. Anschließend beplanken und verspachteln wir das Dach zu fertigen Wohnräumen.
Innenausbau vom Fachbetrieb
MSH Saar führt Innenausbau im gesamten Saarland aus – fachgerecht, termintreu und zum Festpreis.