Glossar · Garten- & Landschaftsbau

Gefälle

Neigung zur sicheren Wasserableitung.

Gefälle ist die gezielte Neigung einer Fläche, die dafür sorgt, dass Regenwasser sicher abläuft und sich nicht staut. Bei jeder Terrasse, jedem Hof und jedem Weg ist das richtige Gefälle eine der wichtigsten – und am häufigsten unterschätzten – Planungsfragen.

Warum Gefälle unverzichtbar ist

Ohne Gefälle bilden sich Pfützen, Wasser dringt in den Aufbau ein und im Winter drohen Frostschäden und Glätte. An Gebäuden ist es besonders kritisch: Die Fläche muss vom Haus weg geneigt sein, damit kein Wasser an die Fassade oder in den Keller läuft.

Die Faustregel

  • Für befestigte Flächen plant man üblicherweise rund 2 % Gefälle (etwa 2 cm pro Meter) – genug, damit Wasser sicher abläuft, ohne dass die Fläche spürbar schräg wirkt.
  • Das Gefälle führt zu einem definierten Ablaufpunkt: zur Rasenfläche, zu einer Rinne oder zur Versickerung.

Aus unserer Praxis

Wir planen das Gefälle von Anfang an mit ein – immer vom Gebäude weg und zu einem klaren Ablaufpunkt hin. So bleibt die Terrasse pfützenfrei und die Fassade trocken, auch bei Starkregen.

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